Wohnbeihilfe des Landes Vorarlberg

Zuständige Institution

Amt der Vorarlberger Landesregierung
Abteilung Wohnbauförderung
6900 Bregenz, Römerstraße 15
Öffnungszeiten des Info-Centers der Wohnbauförderung:
Montag bis Freitag 8-12 und 13-16 Uhr (außer Mittwoch-Nachmittag) Wohnbauförderung Hotline: Tel. +43 5574 511 8080
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Website

Beschreibung

Die Wohnbeihilfe ist eine wichtige Säule der Wohnbaupolitik des Landes Vorarlberg. Alle Menschen sollen sich eine Wohnung leisten können. Denn Wohnen ist ein wesentlicher Aspekt der Lebensqualität und letztlich auch der persönlichen Gesundheit. Deshalb will das Land mit der Wohnbeihilfe finanzielle Härtefälle abfedern.

Die Wohnbeihilfe unterstützt Menschen mit einem Einkommen aus einer vollberuflichen Tätigkeit oder einem Folgeeinkommen (z.B. Rente, Arbeitslosengeldbezug, Krankengeld), deren Einkommen für die Zahlung von Mieten oder Wohnbaukrediten zu gering ist. Eine Teilzeitbeschäftigung wird nur in bestimmten Fällen anerkannt, sie muss die Geringfügigkeitsgrenze hinsichtlich der Sozialversicherungspflicht überschreiten. Alleinerziehende Personen mit Kindern unter 6 Jahren bzw. mit 3 oder mehr Kindern von 6 bis 18 Jahren müssen keine Beschäftigung nachweisen. Alleinerziehende Personen mit bis zu 2 Kindern zwischen 6 und 18 Jahren müssen teilzeit-beschäftigt (Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze hinsichtlich der Sozialversicherungspflicht) sein. Bei laufenden Scheidungsverfahren kann der Wohnbeihilfeantrag nicht bearbeitet werden.

Beihilfekriterien:• 

  • Österreichische Staatsbürgerschaft oder nach EU-Recht oder Staatsvertrag gleichgestellt• 
  • Nicht österreichische, nicht EU- oder EWR-Staatsbürgerinnen und  Staatsbürger, welche seit mehr als 10 Jahren in Österreich wohnhaft  sind oder auf eine in der Sozialversicherung erfasste Tätigkeit von  mindestens 8 Jahren verweisen können oder den Status „langfristig  aufenthaltsberechtigte Drittstaatsbürger“ oder „subsidiär Schutzberechtigte“ haben•
  • Eigennutzung der Wohnung• 
  • Einkommen aus vollberuflicher Tätigkeit oder Folgeeinkommen (z.B. Rente, Arbeitslosengeld, Krankengeld)• 
  • Teilzeitbeschäftigung kann anerkannt werden: aus gesundheitlichen  Gründen mit fachärztlicher Bestätigung, aus Altersgründen oder beim beruflichen Wiedereinstieg, z.B. nach Scheidung oder längerer Arbeitslosigkeit

Keine Wohnbeihilfe bekommen Minderjährige, Schülerinnen bzw. Schüler und Studierende. Ausgenommen sind Ausbildungen, welche über das Arbeitsmarktservice mit einem Taggeld unterstützt werden, wenn eine Teilzeitbeschäftigung mit mindestens 50 % nachgewiesen wird, sowieAusbildungen, welche von alleinerziehenden Personen absolviert werden, bzw. wenn ein SelbsterhalterInnen-Stipendium vorliegt.

Präsenzdiener können um Wohnbeihilfe ansuchen, wenn sie vom Heeresgebührenamt eine Wohnkostenbeihilfe bekommen. Die Wohnbeihilfe vermindert sich jedoch um diese Beihilfe

Links

Wohnbeihilfe - Übersicht

Die neuen Richtlinien für 2020/2021

 

 

 

 

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