Selbstbestimmung und Grenzen in der sozialen Arbeit

Termin Eigenschaften

Veranstaltungsbeginn 11.11.2019 - 11:00
Veranstaltungsende 12.11.2019 - 16:00
Veranstaltungsort Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg
Veranstalter Bildungsinstitut inForm
Website Veranstalter https://www.inform-lebenshilfe.de/inform/

Beschreibung

Die Klient*innen stehen im Mittelpunkt! Aber was folgt daraus?

Darin besteht Einigkeit: „Der Klient/die Klientin steht im Mittelpunkt!

Aber was folgt daraus? Bis zu welchem Punkt ist Selbstbestimmung im Interesse der Klienten? Wo beginnt ein im Stich lassen?

Wie lässt sich verhindern, dass aus dem Normalisierungsprinzip ein „Normalisierungsterror“ wird? Wie kann/ muss mit dem Spannungsfeld „Selbstbestimmung – Fürsorge“ professionell umgegangen werden? Mit welchen „guten Gründen“ darf das Spannungsfeld zu einer Seite hin aufgelöst werden? Und durch wen?

Für viele Mitarbeitende in Diensten und Einrichtungen sind das wichtige und nicht selten unbeantwortete Fragen ihres beruflichen Alltags. Für diese Mitarbeitenden kann das Seminar ein Meilenstein sein. Denn sie werden dazu angeleitet, sich über ihr Leitbild und die eigene Rolle im Umgang mit ihren Klient*innen klar zu werden und zu klären, auf welchen Grundlagen sie wie begegnen.

THEMEN:
Das Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung
Das Normalisierungsprinzip: Aufgabe und Grenzen
Die Bedeutung einer klaren, von allen geteilten Sichtweise und Haltung
Die Methodik des hermeneutischen Kreises
Der Ansatz der „Kritischen Selbstreflexion“
Die Entwicklung persönlicher, kollegialer und einrichtungsbezogener Leitbilder und Leitlinien

Leitung
Erik Bosch
Heilpädagoge, Fachbuchautor

Veranstaltungsnummer
190626

Kosten
390,00 €
inkl. Tagesverpflegung

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