Tabus in der psychosozialen Versorgung

pro mente Austria Fachtagung

Wer spricht gerne über Sex, Suizid oder Armut?
Niemand. Diese Tabus freiwillig oder unfreiwillig zu durchbrechen, kann zu Ausgrenzung führen.

Tabus sind die gläsernen Wände einer Gesellschaft. Wer sie durchbricht, erntet betretenes Schweigen, entsetzte Blicke, höhnisches Lachen, Diskriminierung. Tabubrüche führen nicht selten zu Ausgrenzung. So manches Thema hat über die Jahrzehnte Raum im öffentlichen Diskurs gewonnen – aber noch immer wird heute über so manches nicht, zu wenig oder nur ungern gesprochen: Tod, Suizid, Sexualität, Religion, Psychiatrie oder Pflege.

In der psychosozialen Versorgung spiegeln sich die Tabus in konzentrierter Form wieder. Betroffene sind bereits durch die psychische Erkrankung "tabuisiert" und kämpfen zusätzlich mit weiteren gesellschaftlichen Tabus. Durch diese Anhäufung kommt es zum verstärkten Rückzug – von der betroffenen Person selbst aber auch von der Gesellschaft.

Die pro mente Austria Fachtagung 2020 rückt die Frage in den Fokus, wie wir über Entstigmatisierung hinaus mit dem weiten Feld der Tabus und deren Kumulation in der psychosozialen Versorgung umgehen.

Termin
26. März 2020, ab 9.30 Uhr - 16.30 Uhr

Tagungsort
Congress Innsbruck, Rennweg 3, 6020 Innsbruck

Weitere Informationen erhalten Sie HIER.

Organistor
pro mente Austria
Österreichischer Dachverband für Vereine und Gesellschaften für psychische und soziale Gesundheit
Johann-Konrad-Vogel-Straße 13, 4020 Linz
Tel +43 732 78 53 97
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