Integrative Berufsausbildung - IBA

Zuständige Institution

Büro für Integrationsprojekte
Markus-Sittikus-Straße 20
6845 Hohenems
Tel: +43 5576 42423
Fax: +43 5576 74574
E-Mail
Website

Kontaktperson

Kurt Öhe
Mobil: +43 664 2101882
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beschreibung

Zwei Wege der Berufsausbildung für Jugendliche, die auf Grund ihrer Einschränkungen eine reguläre Lehre nicht absolvieren können:

  • das Erlernen eines Lehrberufes mit einer verlängerten Lehrzeitdauer ("Verlängerte Lehre")
  • die Teilqualifikation (TQ) in einem Lehrberuf, bei der Teile eines Lehrberufes erlernt werden. Dabei lernt man nicht alles, was ein Lehrling in der regulären Lehre lernt, sondern insbesondere die Tätigkeiten, die dem jeweiligen Jugendlichen gut liegen und die er/sie bewältigen kann. Die zu erwerbenden Fähigkeiten müssen wirtschaftlich verwertbar sein.

Die integrative Berufsausbildung ist in jedem Lehrberuf möglich. 

Wie läuft eine Integrative Berufsausbildung ab?
Der Integrativen Berufsausbildung hat ein Clearing voranzugehen. Die Jugendarbeitsassistenz hilft bei der Suche nach der richtigen Lehrstelle. 
Ist eine Lehrstelle gefunden, bekommt der Lehrling eine BerufsausbildungsassistentIn zur Seite gestellt.
Diese/r begleitet den Lehrling und den Betrieb während der gesamten Lehrzeit und vermittelt zwischen der/dem Jugendlichen, dem Betrieb und der Berufsschule. Alle an der Lehrausbildung Beteiligten können sich an die Berufsausbildungsassistenz wenden. Bei regelmäßigen Treffen mit dem Jugendlichen (und der/dem Ausbildner/in) werden Fragen, Probleme, Wünsche und Ziele besprochen.

Zu den Unterstützungsleistungen der Berufsausbildungsassistenz gehören unter anderem:

  • Erstellung eines Ausbildungsplanes
  • Begleitung der Jugendlichen während der gesamten Ausbildung bis hin zur Abschlussprüfung
  • Hilfestellung bei Konflikten am Arbeitsplatz

Vorteile der Integrativen Berufsausbildung

  • Der Wechsel von einer Teilqualifikation zu einer verlängerten oder zu einer regulären Lehrlingsausbildung oder umgekehrt ist möglich.
  • Die Unterstützung bei der integrativen Berufsausbildung übernimmt die Berufsausbildungsassistenz
  • Förderung integrativer Lehrverhältnisse (je nach Alter und Grad der Behinderung des Jugendlichen werden integrative Lehrverhältnisse vom AMS, SMS oder vom Land Vorarlberg gefördert)
  • integrativ ausgebildete Lehrlinge haben denselben Status wie reguläre Lehrlinge
  • integrativ ausgebildete Lehrlinge absolvieren eine maßgeschneiderte Ausbildung

Die integrative Berufsausbildung ist für Jugendliche gedacht, die aus unterschiedlichen Gründen einer regulären Lehre nicht gewachsen sind.
Der Jugendliche muss beim AMS lehrstellensuchend gemeldet sein

Zielgruppen

Für diese Form der Ausbildung kommen Personen bis max. 25 Jahre in Betracht, die das Arbeitsmarktservice nicht in ein Lehrverhältnis als Lehrling vermitteln konnte und auf die eine der folgenden Voraussetzungen zutrifft:

  • Personen, die am Ende der Pflichtschule sonderpädagogischen Förderbedarf hatten und zumindest teilweise nach dem Lehrplan einer Sonderschule unterrichtet wurden, oder
  • ohne Hauptschulabschluss bzw. mit negativem Hauptschulabschluss, oder
  • Personen, von denen im Rahmen einer Berufsorientierungsmaßnahme oder auf Grund einer nicht erfolgreichen Vermittlung in ein Lehrverhältnis angenommen werden muss, dass für sie aus ausschließlich in der Person gelegenen Gründen in absehbarer Zeit keine Lehrstelle gefunden werden kann

Downloads

 Berufsausbildungsgesetz BAG_2010
Das BAG regelt den betrieblichen Teil der Lehrausbildung inkl. der Integrativen Berufsausbildung (§ 8b BAG)

Kostentragung

durch den Vorarlberger Sozialfonds, das Sozialministeriumservice und das Arbeitsmarktservice

Links

Sozialministeriumservice - Integrative Berufsausbildung

Weitere Informationen

Büro für Integrationsprojekte - Integrative Berufsausbildung

Info Pool

Schriftgrösse

Info Pool

Our Sponsors