Ohne in den dunklen Sog gezogen zu werden - Umgang mit depressiv Erkrankten

Veranstaltungsbeginn

07.11.2019 08:30 

Veranstaltungsende

07.11.2019 16:30 

Veranstaltungsort

Hotel Messmer, Bregenz 

Veranstalter

connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege 

Website Veranstalter

 

Beschreibung

 

Betreuende sehen sich im Alltag vielfach mit depressiven Zustandsbildern konfrontiert: Rückzug, Missmut, ärgerlich-abwehrende Grundhaltung, Klagsamkeit, nichts scheint die Person zufriedenstellen zu können. Dies löst bei Pflegenden und Betreuenden nicht selten eine ähnliche Reaktion aus: man fühlt sich genervt, verärgert, entmutigt, energielos und distanziert sich am Ende. Depressivität im Alter taucht selten isoliert auf: funktionale Einbußen, Schmerzen, Verluste, Ängste bilden oft den Hintergrund für depressive Phänomene, die sich nicht selten körperlich ausdrücken. Ärztinnen und Ärzte werden aufgesucht, es wird „nichts“ gefunden und die Person fühlt sich nicht ernst genommen. So muss sie ihre Klagsamkeit steigern, die Unzufriedenheit eindrücklicher machen; eben dies aber verstärkt den Rückzug der Versorgenden.

 

Inhalt

Symptome der Depression

Depressionsverständnisse

Tiefenpsychologischer Ansatz der Depression

Depression in der Hochaltrigkeit

Depression und Apathie

Umgang mit Menschen mit Depression

Das Konzept der stellvertretenden Hoffnung

Mitgefühl mit Distanz

 

Referent

Dipl.-Theol. BPhil Christian Müller-Hergl

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Univ. Witten-Herdecke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück, examinierter Altenpfleger, DCM Trainer

 

Zielgruppe

Betreuungs- und Pflegepersonen, Interessierte

 

Beitrag

170 Euro, inkl. 10 % USt.

 

Anmeldung

bis 04.10.2019, maximal 20 Personen

 

Veranstaltung 1950039

 

Zur Online-Anmeldung  kommen Sie HIER

 
Letzte Änderung: 06.06.2019 15:27 · Zum Seitenanfang