Kurzbroschüre zum neuen Erwachsenenschutzrecht

 

Das 2. Erwachsenenschutz-Gesetz (2. ErwSchG) wurde am 30. März 2017  beschlossen und wird mit 1. Juli 2018 in Kraft treten. Damit wird das veraltete Sachwalterrecht umfassend modernisieren.

 

Das neue Erwachsenenschutzrecht erhöht die Autonomie und Selbstbestimmung und soll den Betroffenen eine Entscheidungshilfe und Schutz bieten anstatt sie zu entmündigen. Ziel der Gesetzesreform ist es, die Selbstständigkeit jeder Person möglichst aufrechtzuerhalten und sie in ihren Angelegenheiten zu unterstützen ohne über sie hinweg zu entscheiden.

 

Inhalt der Kurzbroschüre

 

Die vorliegende Kurzbroschüre (18 Seiten) des Justizministeriums informiert u.a. über die Grundsätze des Gesetzes:

Transparenz und Ausbau der Vertretungsmöglichkeiten: Für jede/n das Passende

Vertretung nur in dem Umfang und nur so lange wie nötig

Selbstbestimmung trotz Stellvertretung

Einschränkung der gerichtlichen Kontrolle

Blick auf den Menschen, nicht auf die krankheitsbedingte Einschränkung

Moderne Terminologie

 

Was ändert sich? Eine Gegenüberstellung zeigt in der Broschüre sehr anschauliche das bisherige Recht und das neue Gesetz. Die „4 Säulen der Vertretung“ sowie die Bestandteile des neuen Gesetzes werden aufgelistet und kurz beschrieben.

 

 

Die Kurzbroschüre des BMJ zum neuen Erwachsenenschutzrecht (pdf) finden Sie HIER

08.09.2017 
 
Letzte Änderung: 11.09.2017 15:29 · Zum Seitenanfang