Entschädigung für Impfgeschädigte

Zuständige Institution

Sozialministeriumservice (SMS) – Landesstelle Vorarlberg
Rheinstraße 32/3
6903 Bregenz
Tel: +43 5 9988
Fax: +43 5 9988 7205
 

Beschreibung

Leistungen 

Beschädigtenrente ab dem 15. Lebensjahr, wenn die Erwerbsfähigkeit in Folge der Impfung länger als drei Monate um mindesten 20 % gemindert ist

Erhöhungsbetrag für Schwerbeschädigte (einkommensabhängig)

Pflegezulage (Pflegebeitrag vor dem 15. Lebensjahr)

Pflegegeld nach dem Bundespflegegeldgesetz

Übernahme der Kosten für die Behandlung zur Besserung oder Heilung des Impfschadens

Übernahme von Rehabilitationskosten

Auszahlung eines einmaligen Betrages, wenn jemand durch die Impfung keine dauerhafte gesundheitliche Schädigung, jedoch eine schwere Körperverletzung erlitten hat

Zielgruppen

Wer hat Anspruch auf Leistungen nach dem Impfschadengesetz?

Personen, die eine Gesundheitsschädigung erlitten haben

  • durch die bis 1980 vorgeschriebene Pockenschutzimpfung oder
  • durch eine im jeweiligen Mutter-Kind-Pass genannte Impfung oder
  • durch eine mit Verordnung des Gesundheitsministers empfohlene Impfung

bzw. deren Hinterbliebene.

 

Anspruch auf Entschädigung haben auch nicht österreichische StaatsbürgerInnen. Die Impfung muss aber in Österreich erfolgt sein.

Zugang

Antrag:

Schriftlicher oder mündlicher Antrag bei der Landesstelle des Sozialministeriumservice Vorarlberg
 
Letzte Änderung: 02.06.2014 12:11 · Zum Seitenanfang