Die TeilnehmerInnen werden dazu befähigt, Hilfsprozesse so planen, gestalten und dokumentieren zu können, dass Menschen in ihrer natürlichen Eigeninitiative und Aktivität nicht eingeschränkt und gehemmt, sondern ermutigt, gestützt und sensibel begleitet
werden und dass informelle und private, d.h. lebensweltliche Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten aktiviert und bestmöglich koordiniert werden.
Zielgruppen
Die Fortbildung richtet sich an SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, Menschen im Sozial- und Behindertenbereich in stationären und ambulanten Bereichen.
Methoden
Ein Mix aus Theorie-Input, Selbsterfahrungssequenzen,
Gruppen- und Einzelarbeiten und deren Ergebnispräsentationen,
Seminarskriptum. Mit Hilfe von
mitgebrachten Falldokus (der TeilnehmerInnen und
der Vortragenden) werden die vorgestellten Methoden
ausprobiert.
Block 1
Mo., 6. Feb., 9.00-17.00 / Di., 7. Feb., 9.00-17.00
„Wir sind, wie wir denken“
1. Tag: Casemanagement und systemische Haltung
„Wie wird ein Fall zum Fall?“
2. Tag: Empowerment
Block 2
Mo., 26. März, 9.00-17.00 / Di., 27. März, 9.00-17.00
„Wir sind, wie wir tun“ –
„Werkzeugkoffer“ für CasemanagerInnen
1. Tag: Genogrammarbeit
Kommunikation und Gesprächsführung im Casemanagement
Systemisch-lösungsorientierter Beratungsansatz
2. Tag: Soziogramm, Netzwerkkarte
Problem-Ressourcenanalyse (Diagnose)
Dokumentation, Evaluation in der Fallarbeit
Block 3
Mo., 25. Juni, 9.00-17.00 / Di., 26. Juni, 9.00-17.00
„Wir denken und tun Casemanagement“
Beide Tage:
Fallarbeit: Casemanagement und seine Anwendung
Kosten
1400,00 zzgl. 10 % Ust.
Trainer:
Leonore Petrovic, Sozialpädagogin, Psychotherapeutin (systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie),
Werner Mayer MBA, Sozialmanager, Sozialpädagoge, Supervisor, Coach, Organisationsentwickler.
Mag. Alexander Kriz, Betriebstechniker, Sozialpädagoge, Philosoph, systemischer Supervisor, Coach und Organisationsentwickler